Über uns

Wir sind eine engagierte, junge Gruppe von rund 40 Mitgliedern, die sich ehrenamtlich der Organisation und Durchführung unserer Kirmes widmet.

Seit 2019 haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, diese traditionsreiche Veranstaltung fortzuführen und mit neuem Leben zu füllen. Mit viel Leidenschaft und Einsatz bewahren wir bis heute die Tradition und sorgen dafür, dass die Kirmes weiterhin ein Höhepunkt im Jahreskalender bleibt.

Gemeinsam arbeiten wir daran, ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Gemeinschaft zu schaffen – und freuen uns darauf, diese Tradition auch in Zukunft mit Euch zu feiern!

Foto: Adrian Storch

Geschichte der Kirmes in Brotterode

Die Geschichte geht zurück bis zum Jahr 1589. Die Wurzeln der Kirmes in Brotterode reichen weit zurück: Der erste gesicherte Hinweis stammt aus dem Jahr 1589

Seit jeher verbindet die Kirmes gemeinschaftliche Tradition, altes Brauchtum und den festen Zusammenhalt der Einwohner und Besucher. Ursprünglich wurde die Kirmes acht Tage lang gefeiert — von Montag bis Montag. (PS: Schade, das es nicht mehr so ist)

Früher war die Kirmes mit einer Reihe besonderer Bräuche verbunden

Pünktlich am Montagmorgen der „Jakobi-Woche“ wurden am Kirchturm und an der Gemeindeschenke Fahnen gehisst, begleitet vom Glockengeläut. Diese Fahnen blieben eine Woche lang oben. Während dieser Kirmeszeit galten beschleunigte Freiheiten: So war zum Beispiel – laut traditioneller Überlieferung – freie Fischerei erlaubt, und fremdes Bier oder Wein durfte ungehindert eingeführt und ausgeschenkt werden. Auch das Sammeln von Holz und das Jagen waren teils freigegeben.  Die sogenannte „Tannenmaie“ war ein weiteres Symbol: Eine große Fichte wurde geschlagen, geschmückt und als Festbaum vor dem Gemeindewirtshaus aufgestellt; dieser Baum blieb oft bis in den August hinein stehen. 

Transport der Tanne zum Festplatz 1981

Tanz der jungen Leute „auf der Brücke“ 1981

Wandel über die Jahrhunderte

Mit der Zeit veränderten sich viele der alten Rechte und Bräuche – manche Traditionen verloren an Bedeutung, andere wurden neu interpretiert. Ein Brauch jedoch ist bis heute erhalten geblieben: das Hissen der Kirmesfahne am Kirchturm. Pünktlich am Montag um 6 Uhr wird sie gesetzt und am Montag nach der Kirmes zur gleichen Zeit wieder eingeholt. Trotz all dieser Veränderungen ist die Kirmes in Brotterode ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens geblieben. Heute gilt sie als das wichtigste Volksfest des Ortes.

Warum Brotterode ohne Kirmes kaum vorstellbar ist

Die Kirmes verbindet Vergangenheit und Gegenwart — sie erinnert an alte Rechte und Bräuche und zugleich bringt sie Gemeinschaft, Lebensfreude und Geselligkeit zusammen. Ob mit Musik, Tanz, Umzug, Feiern oder einfach mit einem Bier im Zelt: Die Kirmes ist ein Stück Heimat. Die Feste vergangener Jahrhunderte leben heute weiter und machen die Kirmes Brotterode zu einem unvergesslichen Erlebnis. (egal in welcher Hinsicht)